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Mein Wochenzitat 03/17: Meinen oder wissen?

Bild KW 03_17 Homepage

Das Zitat dieser Woche ist zugegebenermassen nicht aktuell; es stammt aus einem Blogpost von HubSpot, welcher Ende November 2016 publiziert wurde. In diesem beschäftigt sich die Autorin Klara Cook damit, wie Agenturvertreter unklares Feedback von Auftraggebern interpretieren und wie sie darauf reagieren können. In «Mein Wochenzitat 48/16: Drei aus Elf» habe ich mich bereits einmal mit anderen Zitaten aus diesem Blogpost auseinandergesetzt.

Wie Sie vielleicht bereits wissen haben, befinde ich mich im Endspurt mit dem Aufbau einer neuen Firma; diese wird am 1. Februar 2017 offiziell starten. Konkretes will ich dazu noch nicht bekannt geben – nur soviel: Es handelt sich nicht um eine neue Werbeagentur. Vielmehr nutze ich in Zusammenarbeit mit einem Deutschen Institut meine in rund 30 Jahren aufgebaute Erfahrung, wie Investitionen in die Marketingkommunikation eine höhere Rendite erzielen können. Mehr dazu schon in Kürze – auch auf dieser Plattform.

Bei der Content-Recherche für meine neuen Homepage bin ich wieder auf den erwähnten Blog mit elf schwierig zu interpretierenden Rückmeldungen zu Kreativansätzen gestossen. Daraus mein Zitat der Woche:

«Ich glaube nicht, dass es unserem Zielpublikum gefallen wird.»

Zwei Gründe sind es, weshalb ich mich konkret mit dieser Aussage beschäftige – oder präziser ausgedrückt mit zwei einzelnen Wörtern («…glauben…» und «…gefallen…») daraus, welche zusammen vor allem eines widerspiegeln: Unsicherheit.

Auf Wikipedia findet sich folgende Definition dieses Gefühls: Als Unsicherheit bezeichnet man einen bewusst wahrgenommenen Mangel an Sicherheit oder (im wissenschaftlichen Kontext) an Reliabilität und Validität. Ein tatsächlicher Mangel an Sicherheit wird auch als Gefahr bezeichnet.

Beide für mich zentralen Wörter aus diesem Zitat sind geprägt von Subjektivität; Sicherheit vermittelnde Objektivität drückt sich anders aus. Und führt zu einer Aussage wie «Ich weiss, dass unser Zielpublikum darauf nicht so reagieren wird, wie wir dies erwarten.» In einem Umfeld zunehmender Marketing-Komplexität führt Unsicherheit bei neuen Massnahmen zur Verlängerung der Entwicklungsprozesse, zu Beliebigkeit der effektiven Werbemittel, zur Schwächung von Marken, zu abnehmender Potential-Ausschöpfung einer Massnahme.

Zugegeben: Ein gewisser Teil der Marketingerfolge basieren auf Subjektivität, ein anderer, nicht unwesentlicher Teil auf Objektivität. Selektionen von Zielgruppen, Relevanzen von Botschaften, mediale Erreichbarkeit von Zielpersonen und vor allem der Umgang mit der messbaren Aufnahme- und Verarbeitungskapazität von Informationen (siehe dazu auch mein Wochenzitat 01/17 zum Thema Affordanz) müssen nicht dem Zufall überlassen werden. Dank dem richtigen Wissen, den geeigneten Instrumenten und vor allem einem professionellen Projektmanagement kann in diesen Teilschritten optimale Sicherheit geschaffen werden.

Vertiefende Informationen für mehr Affordanz-Sicherheit erhalten Sie ab Februar – wie bereits erwähnt auch auf dieser Plattform.

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